Kollaborationen

KollektivTRIGGER




Kollektiv TRIGGER ist ein 2021 in Stuttgart gegründetes Frauenvokalensemble, das sich der zeitgenössischen Musik widmet.  Ursprünglich von den Sängerinnen Andrea Conangla, Viktoriia Vitrenko, Elena Tasevska und Clémence Boullu ins Leben gerufen, sind Kollektiv TRIGGER wahre moderne Stimmspezialistinnen, die experimentelle und erweiterte Gesangstechniken gekonnt beherrschen und sich innerhalb der Genres frei bewegen.

Kollektiv TRIGGER bietet eine neue Perspektive auf Neues Musiktheater, multidisziplinäre Performance und künstlerische Intervention.



Aktivismus

DIVERSITY CONFERENCE




Konferenz zum Thema Diversität, von mir organisiert und moderiert in Zusammenarbeit mit der HMDK Stuttgart und der Staatsoper Stuttgart.

Gastredner*innen: Tichina Vaughn, Tracy Cox, Holden Madagame, Robert Crowe, Marion Eckstein, Franziska Kötz und Tillmann Reinbeck.




Komposition / Improvisation

ZAPPING MACHINE


Klanginstallation über Demokratie

Diese Klanginstallation wurde in Zusammenarbeit mit meinem Partner Rui Ribeiro für eine Ausstellung über Demokratie im Haus der Geschichte Baden-Württemberg erstellt. Dazu wurde ein Softwareskript erstellt, das über die API von Musixmatch, einer Plattform mit über 14 Millionen Songtexten, nach dem Wort "Demokratie" in mehreren Sprachen sucht. Die Songs, die sich aus dieser Suche ergaben, wurden dann als Sound-Input für eine kleine Anwendung verwendet, die ständig eine zufällige Sekunde eines zufälligen Songs abspielte.

Die Besucher der Ausstellung konnten mit dieser Installation interagieren, indem sie auf eine Schaltfläche klickten, die dann 10 Sekunden lang ein Lied von einer zufälligen Stelle abspielte. Diese Erfahrung sollte die beiläufige Beziehung zwischen den Menschen und dem, was sie umgibt, widerspiegeln, vom Konsum von Medieninhalten bis hin zum mangelnden Interesse junger Menschen, sich politisch zu engagieren.




Komposition / Improvisation

EXTREME MAKEOVER (2021)



Extreme Makeover ist Andrea Conanglas Reflexion über die unrealistischen Schönheitsstandards, die von der Gesellschaft und den sozialen Medien gesetzt werden und die die Wahrnehmung unseres eigenen Körpers, seiner Perfektion und Unvollkommenheit stark beeinflussen.

Vollständiges Video auf YouTube ansehen︎︎︎




Komposition / Improvisation

QUANDO M’EN VO (1889/2021)


for Soprano, Klavier, Elektronics and Video


Giacomo Puccini (1889-1898)
Andrea Conangla (*1993)


Konzept: Andrea Conangla
Elektronik: Lena Meinhardt
Videomaterial: Rob Bliss Kollektiv
und Angela Belcamino
Video-Bearbeitung: Vanessa Oliveira
Text Aktualisierung: Eleonora Siciliano
Diese berühmte Arie aus La Bohème wird vollständig aus ihrem Kontext herausgelöst, ihr Text und ihre Musik werden fast archäologisch betrachtet, um später im Licht des modernen Denkens neu gestaltet zu werden. Am Anfang der Arie beschreibt Musetta die Reaktionen der Menschen auf der Straße auf ihre Schönheit. Eine Erfahrung, die sie glücklich macht.

Durch den Einsatz von Video, Elektronik und der Veränderung der letzten Strophe wird eine Parallele zur Gegenwart hergestellt. Die Perpetuierung sexistischer Stereotypen durch die Kultur und die Rolle der klassischen Kunst dabei wird dabei
kritisch reflektiert.